Wann?

Immer Himmelfahrt. Erstmalig 2022, von Donnerstag, den 26. Mai bis Sonntag, den 29.

Wo?

Im Berliner Schillertheater mit der Komödie am Kurfürstendamm.

Was?

Demo – Festival – Side-Events – TV-Schau

Wer?

Comediennes und Comedians mit schwerpunktmäßig vier 4Future-Bewegungen, den Fridays, Students, Scientists und Entrepreneurs.

Wie?

Comedy im Zeichen des Klimaschutzes? Humor als Weg, schwierige Themen zu kommunizieren – Galgenhumor und schwarzen Humor inklusive? Aus Berlin, für die Welt?

„Die Zeit der Hofnarren ist vorbei – mit Fragezeichen oder ohne“ betitelte Georg Schramm seinen Vortrag vor dem EU-Ausschuss für Arbeit und Soziales auf Einladung von Martin Sonneborn im Jahre 2019 – mit über einer Million Views auf youtube.

Seine Antwort lautete: „Ich denke, sie ist vorbei.“ Wir aber sagen: „Nein, sie fängt gerade erst an!“ Und zwar so wie Schramm es beschrieben hat: „Der Hofnarr war ein hochgeehrter Beruf in einer Phase des ausgehenden Mittelalters. Hofnarren waren hochbezahlte Experten, die gehandelt wurden, und es gab Fürsten, die alles drangesetzt haben, ihrem Konkurrenten im Nachbarland den Hofnarren abzujagen. Weil der als schlauer galt als ihr eigener. Das waren Leute, die waren eigentlich Berater unter der Tarnkappe eines Hofnarren. Und waren hoch geachtet.“ Diese Tradition soll und muss wieder aufleben, um zu helfen, den Kampf gegen den Klimawandel zu beschleunigen. Für einen Klimawandel in der Gesellschaft, gegen den Klimawandel der Erde. Frei nach dem Motto: „Mach mit, mach’s nach, mach’s besser!“. Und: „Wir schaffen das!“.

Das Comedy for Future Festival soll das erste Festival überhaupt planetenweit werden, das nicht nur unterhält, sondern auch die verschiedenen „For-Future“-Bewegungen zusammenbringt, um Synergien zu erzeugen, kreative Ideen zu generieren, mediale Inhalte zu schaffen und das Bewusstsein weiter zu schärfen, Breitenwirkung, sanft kultiviert kann man nicht schreiben. dass wir das alle nur mit gemeinsamer Anstrengung schaffen.

Jedes Jahr am langen Himmelfahrts-Wochenende, erstmals 2022. Vier Tage lang und so lange, bis die Klimakatastrophe vorbei ist. Auftakt des Festivals ist die Laughparade, eine echte politische Demonstration, zu Christi Himmelfahrt, am sogenannten „Vater-„ oder „Herrentag“. Mittags inszeniert als Persiflage auf echte militärische Paraden. Mit all den „Waffen“, die wir gegen den Klimawandel aufbringen können. Schön wäre, wenn Gayle Tufts in Phantasieuniform als Tambour-Majorin diesen Zug einmal anführen könnte. „Das Volk“ darf Konfetti werfen, aber bitte CO2-neutrales.

Zwischen Auftakt und krönendem Abschluss, der Verleihung des ersten humoristischen Nachhaltigkeits-Wanderpokals, der mit der Kür zur Hofnärrin des Jahres einhergeht, liegen vier Tage geballtes Programm im Schillertheater.

Warum?

„Wir glauben, dass Klagen falsch ist…
Nein, wir wollen Euch zum Lachen bringen…
Es öffnet sich nicht nur der Mund beim Lachen,
sondern das Gehirn. Und ins Gehirn
können Nägel der Vernunft eintreten.
Ich hoffe, dass… einige Leute
mit Nägeln im Kopf heimgehen.“

Franca Rame in Anlehnung an Molière